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Holzfenster als Beitrag zum Klimaschutz

Botton
Herausgeber:
Initiative ProHolzfenster e.V., Berlin
Kontakt:
Internetseite der Initiative ProHolzfenster e.V. unter:
» www.proholzfenster.de

e-mail an » info(at)proholzfenster.de
Zusendung am:
01.03.2007
Einstellung am:
11.03.2007
Dokumenttyp:
Information der Initiative ProHolzfenster e.V. mit Auszügen aus dem Pressedienst "Fenster aktuell" Ausgabe I⁄2007 der Initiative ProHolzfenster e.V.
Zusammenfassung:
Ein Beitrag zu den Vorteilen von Holz gegenüber anderen Rahmenmaterialien für Fenster und zum Klimaschutzpotential durch die Nutzung von Holzfenstern.

Lebensgrundlagen bewahren, umweltgerecht bauen:
Holz schluckt Klimakiller CO2

Der Werkstoff Holz ist unverzichtbarer Bestandteil, wenn man beim Bauen Wert auf die Verwendung umweltverträglicher Materialien legt. Gerade auch beim Bauteil Fenster gibt es echte Alternativen, die höchsten Ansprüchen genügen und zugleich gut zur Umwelt sind. Wer sich bei Neubau oder Renovierung für Holzfenster entscheidet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Denn Holz schluckt schon bei der Entstehung - also beim Wachsen im Wald - den Klimakiller Kohlendioxid (CO2). Der Kohlenstoff wird von der Pflanze gebunden, der Sauerstoff dagegen freigesetzt und an die Umwelt abgegeben. Holz entzieht das klimaschädliche Kohlendioxid solange unserer Umwelt, wie der Baum oder das spätere Holzprodukt bestehen bleibt. Je mehr Wald gepflanzt und je mehr Holz für den Bau von Möbeln, Türen und Fenstern genutzt wird, umso besser ist es also für unser Klima.
Auch in Sachen Energieeinsparung bei der Herstellung ist der Rahmenwerkstoff Holz allen anderen Materialien haushoch überlegen. Für Holzfenster benötigt man zum Beispiel nur ein Elftel der Energiemenge, die für die Herstellung von Rahmen aus Kunststoff notwendig ist. Energie sparen aber auch die Bewohner, wenn moderne Holzfenster oder Holz-Alu-Fenster eingesetzt werden. Denn Holz besitzt eine optimale Dämmwirkung, ist also zur Wärmedämmung hervorragend geeignet.
Jeder Einzelne kann seinen Beitrag dazu leisten, die bedrohliche, stetige Erwärmung unseres Weltklimas zu verhindern. Zum Beispiel durch eine umweltschonende Bauplanung, durch den Einsatz von natürlichen Werkstoffen, die unsere Umwelt nicht belasten. Gemacht aus Rohstoffen, die jederzeit erneuerbar sind, weil sie nachwachsen können.
Botton

Bild 1 von Totholz

Quelle: ProHolzfenster

Verbrauchertipp I:

Von wegen streichen - pflegen!
Holzfenster begegnen zu Unrecht Vorurteilen

Nicht erst seit der jüngsten Klimadebatte ist Nachhaltigkeit für immer mehr Bauherren ein wichtiges Kriterium. Nachwachsende Rohstoffe tragen in erheblichem Maße zu einer ausgewogenen Ökobilanz bei. Holz ist gefragt wie nie zuvor - beim Innenausbau wie auch in der Außenkonstruktion. Doch während Häuser in Holzbauweise derzeit einen enormen Aufwärtstrend erfahren, schlagen dem Holzfenster vielerorts immer noch unberechtigte Vorurteile entgegen, und zwar hauptsächlich was den Pflegeaufwand betrifft. Doch Tatsache ist: In den letzten Jahren wurden sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Beschichtung enorme Fortschritte erzielt. Moderne Holzfenster präsentieren sich heute als echte High-Tech-Produkte, die kaum mehr Pflegeaufwand erfordern als Fenster aus anderen Materialien. Durch Techniken wie Hydrohobeln und Fugenversiegelung werden die Fenster unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen. Neue Beschichtungsverfahren machen die Rahmenoberflächen extrem glatt und leicht zu reinigen.
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Ganz einfach beim Reinigen pflegen

Allein beim Fensterputzen kann man seinen schönen Holzfenstern mit geringen Aufwand schon sehr viel Gutes tun: zwei- bis dreimal im Jahr einfach etwas Pflegemilch nach der Reinigung mit einem Schwamm oder Lappen auf den lackierten oder lasierten Rahmen auftragen. Der dadurch entstandene Schutzfilm erschwert das Eindringen von Feuchtigkeit und schließt etwaige kleine Risse in der Holzoberfläche. Denselben Zweck erfüllt auch eine Behandlung mit Naturharz-Pflegeöl, geeignet für Lasuranstriche. Das Abreiben des Fensterrahmens mit einem ölfeuchten Lappen ist in Minutenschnelle erledigt - und die Haltbarkeit des Außenanstrichs um ein Vielfaches verlängert.

Witterungsbeständige Holzarten

Mit der Wahl der Holzart kann man zusätzlich Einfluss auf die Lebensdauer nehmen. Hölzer wie Lärche oder Eiche gelten als extrem haltbar und wetter-unempfindlich. Diese Tatsache machen sich einige Fensterhersteller auf intelligente Weise zunutze, indem sie für die Innen- und die Außenseite unterschiedliche Hölzer kombinieren: außen eine witterungsbeständige Hartholzschicht, innen eine ganz nach persönlicher Vorliebe ausgewählte Holzart. Wer übrigens nichts gegen die silbrige Patina einzuwenden hat, die unbehandeltes Holz im Lauf der Jahre durch UV-Einwirkung annimmt, kann bei pilzresistenten Sorten wie Lärche und Eiche auch ganz auf den Anstrich verzichten. Um auf Dauer eine tiefgehende Holzdurchfeuchtung zu vermeiden, sollte dann aber auch auf baulichen Holzschutz wie etwa großzügige Dachüberstände geachtet werden.
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Bild 2 von Totholz

Quelle: ProHolzfenster⁄Volmer

Verbrauchertipp II

Neue Fenster sparen Geld
Wie hoch ist das Einsparpotenzial?

Wie kann man steigenden Energiekosten begegnen? Am besten durch das Einsparen von Energie! Viel erreichen kann man mit einer Wohnraummodernisierung, und hier ganz besonders durch den Austausch der alten Fenster. Denn schlecht schließende Fenster sind häufig die Ursache für unnötig hohe Heizkosten - durch sie geht besonders viel von der teuer beheizten Luft nach draußen verloren.
Die Kosten für die Modernisierung rechnen sich schon bald: Mit neuen Fenstern lassen sich oft beträchtliche Summen sparen, wenn weniger Heizenergie benötigt wird. Zudem gibt es für die Modernisierung günstige Kredite vom Staat.

Holz dämmt besser

Holz eignet sich übrigens besonders gut für Wärme dämmende Sanierungen, denn es ist von Natur aus ein schlechter Wärmeleiter. Mit modernen High-Tech-Holzfenstern lässt sich auch in älteren Bauten sehr viel Energie einsparen. Das wird verständlich, wenn man weiß, dass ein Zentimeter Holz soviel Dämmwirkung hat wie zehn Zentimeter Ziegel. Kombiniert man die Holzrahmen mit speziellen Wärmeschutzverglasungen, werden Wärmeverluste auf ein absolutes Minimum reduziert. Um bis zu 80 Prozent kann man den Energieverbrauch dadurch reduzieren.

Mehr Informationen gibt es bei:

Initiative ProHolzfenster e.V.
Zimmerstraße 79-80

10117 Berlin

Zentrale Rufnummer 0700 ⁄ 47438835

e-mail: » info(at)proholzfenster.de

Internet: » www.proholzfenster.de


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