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Totholz - Bedeutung, Situation, Dynamik

Autor (-en):
Steffen Herrmann und Prof. Dr. Jürgen Bauhus
Waldbau-Institut, Albert Ludwigs Universität Freiburg
Kontakt:
Zusendung am:
06.03.2007
Einstellung am:
11.03.2007
Aktualisierung am:
26.01.2010 (komplett überarbeiteter Artikel)
Dokumenttyp:
Für das Internetportal "Wald & Klima" zur Verfügung gestellter Beitrag
Totholz ist ein elementarer, in Wirtschaftswäldern aber bisher vernachlässigter, Bestandteil von Waldökosystemen. Während die Totholzmengen in Naturwäldern bis zu 40 % des Gesamtholzvorrates erreichen können, sind heutzutage in europäischen Wirtschaftswäldern im Durchschnitt < 5 % Totholz vorhanden (Bütler und Schlaepfer, 2004). In unterschiedlichen Formen, z.B. stehend oder liegend, in Form von Ästen, Stammstücken oder Wurzelteilen, verschiedenen Dimensionen und Zersetzungsgraden ist Totholz ein wesentliches Strukturelement und erfüllt eine Vielzahl wichtiger Funktionen.

Bild 1 von Totholz

Funktionen⁄Bedeutung

Totholz ist ein wesentlicher Bestandteil für den Energie- und Nährstoffkreislauf und eine Schlüsselkomponente im Kohlenstoffhaushalt (Lindenmayer et al., 2002; Kimmins, 1997; Harmon et al., 1986). Nach Turner et al. (1995) gehen 10 % des in den Wäldern der USA gespeicherten Kohlenstoffs auf Totholz und 33 % auf lebende Bäume zurück. Klimaveränderungen mit ihren möglichen Auswirkungen auf Zersetzungsraten werden daher möglicherweise auch die Kohlenstoffsenkenfunktion von Totholz beeinflussen (Mackensen und Bauhus, 1999). Weiterhin hat Totholz eine signifikante Bedeutung für die Habitatfunktion von Wäldern. Nach verschiedenen Schätzungen sind 20-25 % aller Waldarten weltweit auf diese Ressource angewiesen (Lindenmayer et al. 2002, Siitonen 2001, Alexander 2003). Die Arten, die auf Totholz angewiesen sind, reichen von Pilzen über Flechten und Moose, Wirbellose und Vögel bis zu Säugetieren (Schuck et al. 2004). Nach Renner (1991) sind in Zentraleuropa etwa 17-20 % aller Käferarten auf Totholz angewiesen. In Deutschland sind nach einer Untersuchung von Köhler (2000) 56 % aller im Wald vorkommenden Käferarten von Totholz abhängig. Insgesamt nutzen deutschlandweit etwa 1500 höhere Pilze und 1350 Käferarten totes und absterbendes Holz als Lebensraum (Erdmann und Wilke, 1997). Nach einer Studie von Parker (1982) übertrifft die Anzahl der an Totholz gebundenen Käferarten alle terrestrischen Wirbeltiere im Verhältnis 2:1. In Verbindung mit der Bedeutung für Insekten ist Totholz für sehr viele Vogelarten, insbesondere Spechte als Nahrungsgrundlage und Brutplatz unentbehrlich (Angelstam und Mikusinski, 1994; Bücking, 1998; Bütler und Schlaepfer, 2004; Luder et al., 1983). Für die Erfüllung der Habitatfunktion ist Totholz nicht nur in ausreichender Menge (Quantität) sondern auch in ausreichender Verteilung über verschiedene Zersetzungsstadien hinweg (Qualität) erforderlich. Genaue Angaben zur erforderlichen Menge auf der Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen gibt es bisher kaum. Verschiedene Totholz abhängige Arten bevorzugen unterschiedliche Mikrohabitate, die sich durch unterschiedliche physikalische, chemische und mikro-klimatische Eigenschaften des Substrats auszeichnen. Jedes Zersetzungsstadium hat seine eigene charakteristische Artenzusammensetzung (Grove et al., 2002). Eine Reihe von Autoren hat die Veränderung (Sukzession) von Artengemeinschaften über verschiedene Zersetzungsstadien des Totholzes hinweg beschrieben (z. B. Boddy 2001, Heilmann-Clausen and Christensen 2003, Hövemeyer and Schauermann 2003). Diese und weitere Studien demonstrieren, dass i. d. R. der Artenreichtum Holz zersetzender Organismen in den mittleren Zersetzungsstadien am höchsten ist.
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Das geringe Vorkommen von Totholz im Wirtschaftswald hat dazu geführt, dass wichtige Funktionen nur noch begrenzt erfüllt werden können. So liegen, nach einer Untersuchung von Wirth et al. (2004), die Kohlenstoffvorräte im Totholz in deutschen Wirtschaftswäldern deutlich unterhalb der möglichen Gleichgewichtsvorräte (2,1 ± 1,4 t C ha-1 gegenüber 8,9 ± 2,6 t C ha-1). Weiterhin sind Europäische Listen bedrohter Tierarten meist dominiert von Totholz abhängigen Arten und wären wahrscheinlich noch mehr davon dominiert, wenn nicht viele dieser Arten unbekannt wären. In Großbritannien wird die Entfernung von Totholz als Hauptursache für die Gefährdung von 65 % der 150 bedrohten Waldinsektenarten angesehen (Grove et al., 2002). Nach Köhler (2000) stehen in Deutschland 60 % aller holzbewohnenden Käferarten auf der Roten Liste bedrohter Tiere, wobei die "kritischeren Gefährdungsklassen besonders stark repräsentiert sind".

Aufgrund dieser wichtigen Ökosystemfunktionen ist Totholz mittlerweile weltweit als Schlüsselstrukturelement (Lindenmayer und McCarthy, 2002) und als Indikator einer ökologisch nachhaltigen Forstwirtschaft (Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa – MCPFE, 2003) anerkannt. In Naturschutz und Forstwirtschaft werden daher verstärkt Anstrengungen unternommen mehr Totholz im Wald zu belassen und diese Ressource zu bewirtschaften. Die wissenschaftlichen Kenntnisse zur räumlichen und insbesondere zeitlichen Variabilität (Zersetzungsdynamik; Zersetzungsgeschwindigkeit) von Totholz sind hierfür, speziell für europäische Wälder, noch nicht ausreichend. Für die in Mitteleuropa weit verbreiteten und in Deutschland wichtigsten Wirtschaftsbaumarten Baumarten Buche (Fagus sylvatica), Fichte (Picea abies) und Kiefer (Pinus sylvestris) ist beispielsweise nicht bekannt, wie lange ein umgefallener Stamm insgesamt und in den verschiedenen Zersetzungsstadien in Abhängigkeit klimatischer und holzartenspezifischer Faktoren verweilt, bevor er weitestgehend zersetzt und der darin gebundene Kohlenstoff aus dem Waldökosystem entwichen ist (siehe auch Gilg, 2005; Wirth et al., 2004).

Bild 2 von Totholz

Zersetzungsdynamik

Die zeitliche Variabilität (Dynamik) von Totholz wird durch den Zersetzungsprozess bestimmt, welcher neben der Verringerung der Dimension mit Veränderungen der physikalischen (Dichte, Festigkeit) und chemischen Eigenschaften (Lignin-, Zellulose-, Stickstoffkonzentration) einhergeht und sich wiederum in verschiedene Teilprozesse untergliedern lässt. Hauptprozess der Totholzzersetzung ist der Verlust von organischem Material (Kohlenstoff) aufgrund von Respiration (Veratmung) durch Mikroorganismen (Pilze und Bakterien). Nach Chambers et al. (2001) kann dieser Prozess in den Tropen bis zu 76 % des Gesamtverlustes an Kohlenstoff ausmachen. Neben der Respiration ist vor allem die durch biologische Aktivität (insbesondere Insekten) und physikalische Vorgänge (z.B. Frost) verursachte Fragmentierung von Totholz und die damit einhergehende, räumliche Verteilung von organischem Material im Ökosystem, bedeutsam. Im subalpinen Bereich kann der Fragmentierungsanteil nach Lambert et al. (1980) bis zu 63 % des Gesamtkohlenstoffverlustes ausmachen, generell wird er durchschnittlich mit etwa 30 % angegeben (Harmon und Chen, 1991; MacMillan, 1988; Yatskov, 2001). Mit fortgeschrittener Zersetzung und abnehmender Festigkeit gewinnt der Anteil der Fragmentierung zunehmend an Bedeutung (Harmon et al., 1986; Müller-Using und Bartsch, 2004). Hierbei ist zu beachten, dass Kohlenstoff damit noch nicht aus dem Ökosystem entwichen ist, sondern hauptsächlich in die Kompartimente Boden und Humusauflage übertragen wird.
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Die, für den Hauptteil des Zersetzungsprozesses, der Respiration, verantwortlichen Mikroorganismen sind ebenso wie die an der Fragmentierung beteiligten Insekten abhängig von der Substratqualität (holzartenspezifischen Faktoren) und den klimatischen Faktoren (Mackensen et al., 2003). Nach Harmon et al. (1995) überlagert die Substratqualität, charakterisiert durch Dichte, Dimension, Holzinhaltsstoffe (u.a. Lignin und Cellulose) und Zersetzungsstadium möglicherweise die klimatischen Faktoren. In anderen Arbeiten wurden deutliche Beziehungen zwischen klimatischen Parametern und Totholzzersetzung herausgestellt (Mackensen et al. 2003, Chambers et al. 2001). Die Zersetzungsraten scheinen dabei besonders sensibel auf Temperaturveränderungen zu reagieren.

Bild 3 von Totholz

Rotrandiger Baumschwamm

Zersetzungsgeschwindigkeit⁄Zersetzungsrate

Für ein Totholzmanagement-Konzept ist es von grosser Bedeutung wie lange ein umgefallener Stamm insgesamt und in den verschiedenen Zersetzungsstadien verweilt, da damit die Bereitstellung spezifischen Habitats verbunden ist. Ausreichende Daten für mittteleuropäische Baumarten und Standorte sind bisher nicht vorhanden. Für Buche und Fichte gibt es einzelne Untersuchungen für spezifische Bestände und Standorte in Mitteleuropa, bzw. Deutschland. So wird die Zersetzungsgeschwindigkeit für Buche in einer Studie von Müller-Using (2005) im Solling mit ca. 35 Jahren bzw. einer durchschnittlichen Zersetzungsrate (k) von 0,089 angegeben. Von Odor und Standovar (2003) sowie Christensen und Vesterdal (2003) wurde die Zersetzungsdauer für Standorte in Ungarn und Dänemark auf 45 bzw. 50 Jahre geschätzt. Zur Abbaurate von Fichtentotholz gibt es in Mitteleuropa eine Untersuchung von Kahl (2003) für einen Standort in Südost-Thüringen, die jedoch auf Stangenholz (Durchmesser bis 19 cm) und insgesamt 55 Stämme beschränkt und daher von begrenzter Aussagefähigkeit ist. Dabei wird eine Abbaurate von 2,7 % (k=0,027; ca. 110 Jahre) angegeben. Zur Zersetzungsgeschwindigkeit von Fichte und Kiefer gibt es weiterhin Angaben aus Skandinavien und den borealen Wäldern Russlands. Naesset (1999), Krankina und Harmon (1995) sowie Yatskov (2001) ermittelten dabei Zersetzungsraten von 0,033 (etwa 90 Jahre), 0,034, bzw. von 0,026-0,049. Ähnliche Raten wurden von Krankina und Harmon (1995) sowie Yatskov (2001) für Kiefer ermittelt: 0,033, bzw. 0,027-0,044. Aus den aufgeführten Studien lässt sich ableiten, dass sich Totholz der Buche im Vergleich zu Fichte und Kiefer am schnellsten zersetzt. Die Resistenzklassen-Einteilung der Holzarten (DIN 68364), die zumindest einen groben Anhaltspunkt hinsichtlich zu erwartender Zersetzungsgeschwindigkeit geben kann, ordnet der Buche eine Haltbarkeit von 0-5 Jahren zu, während Fichte und Kiefer mit Haltbarkeiten von 5-10, bzw. 10-15 Jahren eingeschätzt werden. Unabhängig von der starken Streuung der Zersetzungsraten, können die Ergebnisse der aufgeführten Untersuchungen nicht direkt auf andere Standorte oder Regionen übertragen werden, da die Faktoren, welche die Zersetzung bestimmen, entweder nicht systematisch mit erhoben, oder aber nur über einen engen Ausschnitt des möglichen Variationsbereichs erfasst worden sind.
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Zersetzungsstadien⁄Zersetzungsgrade

In der Regel werden Zersetzungsraten nur als Durchschnittswerte für den gesamten Betrachtungszeitraum ermittelt. Untersuchungen zur Zersetzung von Streu haben jedoch ergeben, dass sich der Gesamtzersetzungszeitraum auf der Grundlage der chemischen Substratveränderungen in unterschiedliche Phasen⁄Stadien mit spezifischen Zersetzungsraten unterteilen lässt, welche einem unterschiedlich starken Einfluss klimatischer Faktoren unterliegen (Berg und Matzner, 1997). Unterschiedliche Raten konnten auch für verschiedene Zersetzungsphasen des Holzes beobachtet werden (Mackensen und Bauhus 2003, Müller-Using und Bartsch 2004 Yatskov et al., 2003).

Die Totholz-Situation in Wäldern wird in der Regel mittels Inventuren erfasst, die auf einer visuellen Ansprache des Zersetzungsgrads und einer Vermessung der Dimensionen beruhen. Zur Klassifizierung des Zersetzungsgrads gibt es vielfältige Varianten (Schuck et al. 2004). In Deutschland wird hauptsächlich ein vierstufiges System nach Albrecht (1990) verwendet, welches von Müller-Using und Bartsch (2003) für Buche modifiziert wurde. Daneben gibt es ein von Stöcker (1999) entwickeltes, insgesamt 7 Totholzklassen unterscheidendes Klassifizierungssystem für Fichte und Kiefer. In Skandinavien (insbesondere Norwegen und Finnland) wird dagegen, wie auch in Nordamerika, mehrheitlich nach einem 5-stufigen System (Sollins, 1982) klassifiziert. Neben diesem existiert in Nordamerika noch ein dreistufiges System auf Basis der Eindringtiefe eines Metallstiftes (Lambert et al., 1980). Die Frage nach der notwendigen Anzahl und der Abgrenzung von Zersetzungsgraden wurde bisher nicht ausreichend beantwortet (Schuck et al. 2004, siehe auch Müller-Using und Donath, 2004).

Hintergrund

Derzeit wird am Waldbau-Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ein Forschungsprojekt zur Zersetzungsdynamik und Kohlenstoffspeicherung liegenden Totholzes der Baumarten Buche (Fagus sylvatica), Fichte (Picea abies) und Kiefer (Pinus sylvestris) durchgeführt.

Hauptziel dieser Untersuchung ist es die Zersetzungsgeschwindigkeit liegenden Totholzes der drei Baumarten in Abhängigkeit holzartenspezifischer (Baumart, Dimension, Zersetzungsstadium) und klimatischer Faktoren (Temperatur, Niederschlag) - am Beispiel des süddeutschen Mittelgebirgsraumes - zu ermitteln und diese modellhaft abzubilden.

Bild von einer Feldinventur fuer Totholz

Feldinventur für Totholz an einer Fichte

Bild von einer Resistograph-Messung im Totholz

Mit Hilfe eines Resistographen ermittelter Bohrwiderstand im Totholz

Weitere Informationen zum Projekt:

» http:⁄⁄www.waldbau.uni-freiburg.de⁄projekte.html

Dieser Beitrag stehen hier auch als pdf-Datei zur Verfügung:
» Totholz - Bedeutung, Situation, Dynamik (pdf-Datei, <0,1 MB pdf-Logo)
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Literaturverzeichnis

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