Übersicht No. 1 zum Kapitel "Biomasse, Totholz & Boden"


Autor (-en):
Steffen Herrmann und Prof. Dr. Jürgen Bauhus
Waldbau-Institut, Albert Ludwigs Universität Freiburg
Waldbau-Institut, Albert Ludwigs Universität Freiburg

Kontakt:
e-mail an »
steffen.herrmann(at)wsl.ch

Zusendung am:
06.03.2007

Einstellung am:
11.03.2007

Aktualisierung am:
26.01.2010 (komplett überarbeiteter Artikel)

Dokumenttyp:
Für das Internetportal "Wald & Klima" zur Verfügung gestellter Beitrag

Zusammenfassung:
Totholz ist ein elementarer, in Wirtschaftswäldern aber bisher vernachlässigter, Bestandteil von Waldökosystemen. Während die Totholzmengen in Naturwäldern bis zu 40% des Gesamtholzvorrates erreichen können, sind heutzutage in europäischen Wirtschaftswäldern im Durchschnitt <5% Totholz vorhanden. In unterschiedlichen Formen, z.B. stehend oder liegend, in Form von Ästen, Stammstücken oder Wurzelteilen, verschiedenen Dimensionen und Zersetzungsgraden ist Totholz ein wesentliches Strukturelement und erfüllt eine Vielzahl wichtiger Funktionen.
Der Beitrag informiert über die Bedeutung von Totholz für die Waldökosysteme und seine "Biologie", wie z.B. verschiedene Aspekte der Zersetzung. Eine umfangreiche Literaturliste für weitergehende Informationen rund um das Totholz in Wäldern ergänzt den Beitrag.
Totholz ist ein elementarer, in Wirtschaftswäldern aber bisher vernachlässigter, Bestandteil von Waldökosystemen. Während die Totholzmengen in Naturwäldern bis zu 40% des Gesamtholzvorrates erreichen können, sind heutzutage in europäischen Wirtschaftswäldern im Durchschnitt <5% Totholz vorhanden. In unterschiedlichen Formen, z.B. stehend oder liegend, in Form von Ästen, Stammstücken oder Wurzelteilen, verschiedenen Dimensionen und Zersetzungsgraden ist Totholz ein wesentliches Strukturelement und erfüllt eine Vielzahl wichtiger Funktionen.
Der Beitrag informiert über die Bedeutung von Totholz für die Waldökosysteme und seine "Biologie", wie z.B. verschiedene Aspekte der Zersetzung. Eine umfangreiche Literaturliste für weitergehende Informationen rund um das Totholz in Wäldern ergänzt den Beitrag.

(
pdf-Datei
)


Herausgeber:
Umweltbundesamt, Dessau

Kontakt:
Internetseite des Umweltbundesamtes unter:
» www.umweltbundesamt.de
» www.umweltbundesamt.de

Veröffentlichung:
August 2006

Einstellung am:
19.09.2006

Dokumenttyp:
Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes, Dessau;
pdf-Datei, 0,5 MB
pdf-Datei, 0,5 MB

Zusammenfassung:
Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Klimaänderungen nahmen in den letzten Jahrzehnten deutlich zu. Mit der Beschleunigung der klimatischen Veränderungen verstärken sich auch deutlich die Anzeichen der Folgen von Klimaänderungen.
Das Auftauen der kohlenstoffreichen Permafrostböden ist eine dieser ernst zunehmenden Folgen der Klimaänderung. Eine weitere zusätzliche Freisetzung von Treibhausgasen aus diesen Böden ist sehr wahrscheinlich. Es ist auch damit zu rechnen, dass sich im Laufe der nächsten 100 Jahre der Prozess der Erwärmung in den Permafrostgebieten und das Anwachsen der Auftauschicht in den meisten subarktischen Landgebieten fortsetzen und weiter beschleunigen wird.
Auch wenn sich dieses Hintergrundpapier nicht auf Waldböden konzentriert, ist es auch aus waldökologischer Sicht von besonderer Bedeutung, da sich weite Permafrostgebiete in der Nordhemisphäre unter Wald befinden.
Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Klimaänderungen nahmen in den letzten Jahrzehnten deutlich zu. Mit der Beschleunigung der klimatischen Veränderungen verstärken sich auch deutlich die Anzeichen der Folgen von Klimaänderungen.
Das Auftauen der kohlenstoffreichen Permafrostböden ist eine dieser ernst zunehmenden Folgen der Klimaänderung. Eine weitere zusätzliche Freisetzung von Treibhausgasen aus diesen Böden ist sehr wahrscheinlich. Es ist auch damit zu rechnen, dass sich im Laufe der nächsten 100 Jahre der Prozess der Erwärmung in den Permafrostgebieten und das Anwachsen der Auftauschicht in den meisten subarktischen Landgebieten fortsetzen und weiter beschleunigen wird.
Auch wenn sich dieses Hintergrundpapier nicht auf Waldböden konzentriert, ist es auch aus waldökologischer Sicht von besonderer Bedeutung, da sich weite Permafrostgebiete in der Nordhemisphäre unter Wald befinden.


